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Pflanzideen

Anna Schwertfirm

22 March 2016
22 March 2016

Anzuchtstipps inklusive Tabellen zur

optimalen Einstellung der Steuerung.

Jede Pflanze ist so individuell wie auch jeder Mensch, darum schaffen wir mit GOLD CONTROL für jedes Gewächs ein eigenes Biotop.

Kopfsalat

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Kopfsalat, der wohl beliebteste Salat von allen.

Er enthält neben seinen gut schmeckenden Säuren auch sehr viele Vitamine und Mineralstoffe wie VitaminC, Folat und Beta-Carotin, das Provitamin A, und ebenso sehr viel Kalium.

Er ist durch verschiedene Bitterstoffe wie Lactucin und Lactucopicrin appetitanregend und enthält dabei kaum Kalorien.

Nährwerttabelle von Kopfsalat (pro 100 Gramm)

Mineralstoffe (mg)

Natrium (Na)
8
Kalium (K)
175
Calcium (Ca)
20
Magnesium (Mg)
8
Phosphat (P)
25
Eisen (Fe)
0,3
Zink (Zn)
0,4

Vitamine

Beta-Carotin (µg)
1100
Vitamin E (mg)
0,6
Vitamin B1 (mg)
0,06
Vitamin B2 (mg)
0,08
Vitamin B6 (mg)
0,06
Folsäure (µg)
60
Vitamin C (mg)
15

Düngen Sie Ihren Salat nach etwa 2- 3 Wochen nach der Aussaat, wenn sich die ersten Blätter zeigen. Ein sticksoffreicher und nahrhafter Boden ermöglicht es der Pflanze ordentlich zu gedeihen.

Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:

  • Staunässe vermeiden.
  • Warmer, sonniger Standort 18 bis 21°C.
  • Pflanzenlampe  etwa 30 cm über dem Salat positionieren.
  • Verwenden Sie am besten einen flüssigen biologischen Dünger. (Denn was Ihre Pflanze isst, essen Sie letztendlich auch.)
  • Falls Sie mit Granulat arbeiten, muss dies in die Erde eingearbeitet werden. (Auch hier gibt es BIO-Alternativen)
  • Dünger mit Seegras- oder Fisch-Emulsion können einen starken Geruch verursachen und können mit der Belüftungsregelung auch nach draußen befördert werden.
  • Düngen Sie niemals die Pflanze selbst, da diese sonst „Verbrennungen“ erleidet, sondern bearbeiten und düngen Sie ausschließlich die Erde.
  • Achten Sie beim hydrophonischen Anbau auf genügend Sauerstoff am Wurzelwerk (mithilfe einer Pumpe) und achten Sie hier auf den korrekten PH Wert und PPM Wert in Ihrem System.
  • Wenn er zu spät geerntet wird, bilden sich Blüten und der Salat ist ungenießbar.

⇒ Etwa 30 bis 45 Tage nach der Aussaat können Sie mit der Ernte beginnen. Durch den Timer inkl. der SMS Funktion wissen Sie, wann es soweit ist.

In Ihrem  Zimmergewächshaus wächst und reift der Kopfsalat immer weiter, schneiden Sie hierzu immer nur die äußeren Blätter ab und ernten Sie nicht alles auf einmal. Ihr Indoor-Salat kann über Monate hinweg geerntet werden, da sich die Pflanze nach dem Schneiden immer wieder von selbst erholt. 

Es gibt ihn auch in mehreren Farben. (rot oder gelb zum Beispiel)
Ihrer Experimentierfreude sind also keine Grenzen gesetzt.

Paprika (rot)

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Paprika eine wahre Vitamin-C-Bombe.

Er enthält neben seinen gut schmeckenden Säuren auch sehr viele Vitamine und Mineralstoffe wie VitaminC, Folat und Beta-Carotin, und ebenso sehr viel Kalium.

Der Vitamin-C-Gehalt nimmt mit der Färbung zu - von grün über gelb zu rot.

Rote Paprika sind also am vitaminreichsten.

Nährwerttabelle der roten Paprika (pro 100 Gramm)

Mineralstoffe (mg)

Natrium (Na)
5
Kalium (K)
260
Calcium (Ca)
10
Magnesium (Mg)
15
Phosphat (P)
30
Eisen (Fe)
0,6
Zink (Zn)
0,2

Vitamine

Beta-Carotin (µg)
2125
Vitamin E (mg)
2,9
Vitamin B1 (mg)
0,04
Vitamin B2 (mg)
0,12
Vitamin B6 (mg)
0,15
Folat (µg)
55
Vitamin C (mg)
140

Die erste Düngung erfolgt nach etwa 3 Wochen nach der Aussaat, wenn sich die ersten Blätter zeigen. Ein kaliumhaltiger und nahrhafter Boden ermöglicht es der Pflanze ordentlich zu gedeihen.

Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:

  • Ideale Keimtemperatur beträgt 25 Grad Celsius, und nach 4 Wochen kann pikiert werden.
  • Staunässe vermeiden.
  • Sandige, lockere und nährstoffreiche Erde verwenden, gerne auch Kompost.
  • Paprika benötigen viel Wasser, darum den Gießzyklus 2mal täglich durchführen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Keine starke Lufzirkulation (Nur zur Blüte zum Bestäuben, oder mit dem Pinsel)
  • Warmer, sonniger Standort 25 bis 28°C.
  • Verwenden Sie am besten einen flüssigen biologischen Dünger. Zum Beispiel kaliumhaltiger selbstgemachter Bio-Dünger 
  • Falls Sie mit Dünge-Granulat arbeitesten, muss dies in die Erde eingearbeitet werden. (Auch hier gibt es BIO-Alternativen)
  • Dünger aus einer Brühe Brennesseeln können einen starken Geruch verursachen! Diese können mit der Belüftungsregelung auch nach draußen befördert werden.
  • Düngen Sie niemals die Pflanze selbst, da diese sonst „Verbrennungen“ erleidet, sondern bearbeiten und düngen Sie immer ausschließlich die Erde.

Grüne Paprika – sind nicht reif?

Stimmt genau, denn Grüne Paprika sind keine eigene Sorte, sondern einfach unreif. Einzig der Geschmack und die fehlenden Vitamine gehen beim früheren Ernten verloren. Die Bitterstoffe in der grünen Paprika sind allerdings dennoch nicht zu verachten.

Mangold + Spinat

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Ähnlich wie Spinat, enthält auch Mangold viele gesunde Nährstoffe.

Mangold war lange Zeit in Vergessenheit geraten, dabei ist das Gemüse doch so gesund!

Viel Vitamin A, welches für das Sehen verantwortlich ist, viele B-Vitamine, Kalium und Kalzium sind im Mangold vorhanden. Eisen und Vitamin C runden das Gesamt Spektrum noch ab.

Je frischer desto besser!

Also schnell verzehren, denn Mangold lässt sich schlecht lagern.

Wegen des höheren Nitratgehalts sollte man Mangold vor verzehr immer erhitzt werden. Auch das Kochwasser sollte nicht weiterverwendet werden.

Nährwerttabelle Mangold

(pro 100 Gramm)

Mineralstoffe (mg)
Natrium (Na) 90
Kalium (K) 375
Calcium (Ca) 100
Magnesium (Mg) 80
Phosphat (P) 40
Eisen (Fe) 2,7
Zink (Zn) 0,3
Vitamine
Beta-Carotin (µg) 3500
Vitamin E (mg) 1,5
Vitamin B1 (mg) 0,10
Vitamin B2 (mg) 0,16
Vitamin B6 (mg) 0,09
Folat (µg) 30
Vitamin C (mg) 40

Gurke

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Gurken bestehen zum Hauptteil aus Wasser. Sie sind somit eine der Kalorienärmsten (mit ca. 12kcal/100g) Gemüsesorten.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Gurke befinden sich in der Schale, diese sollte aus diesem Grund auch nicht entfernt werden. (Abwaschen reicht aus)

Gurkenanbau - nicht ganz einfach aber machbar mit GOLD CONTROL.

Da Gurken relativ Klimaempfindlich sind, und Pilze, Vieren, Bakterien und Schädlinge der Pflanze das Leben schwer macht bittet sich der Innenanbau an. Nur hier kann gewährleistet werden, dass alle notwendigen Parameter eingehalten werden und einem bestmöglichen Ertrag steht somit nichts mehr im Weg.

Wer sich für robuste und bitterstoffreie Sorten entscheidet, kann hier kaum mehr etwas falsch machen. Samenechte Gurken welche dazu geeignet wären sind zum Beispiel: Suyo long, Marketmore 76, Chinesen Slangen, Moneta oder Yamato.

Was die Gurke gar nicht mag:

  • Wassermangel
  • Staunässe
  • Zu viel Wasser auf bereits ausgetrockneten Boden
  • Gießen mit kaltem Wasser
  • Verletzungen und Quetschungen der Ranken

Im jungen Zustand geerntet schmecken die Gurken um einiges zarter und frischer, wenn Sie jeden Tag eine pflücken, wird es Ihnen Ihre Pflanze danken, denn sie wird sich animiert fühlen, viele neue Früchte zu bilden.

Nährwerttabelle der Gurke (pro 100 Gramm) 

Mineralstoffe (mg)

Natrium (Na)
3
Kalium (K)
165
Calcium (Ca)
15
Magnesium (Mg)
8
Phosphat (P)
15
Eisen (Fe)
0,2
Zink (Zn)
0,2

Vitamine

Beta-Carotin (µg)
370
Vitamin E (mg)
0,1
Vitamin B1 (mg)
0,02
Vitamin B2 (mg)
0,03
Vitamin B6 (mg)
0,04
Folsäure (µg)
15
Vitamin C (mg)
8

Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:

  • Warmer, sonniger Standort 20 bis 25°C.
  • Verwenden Sie am besten einen flüssigen biologischen Dünger. (Denn was Ihre Pflanze isst, essen Sie letztendlich auch.)
  • Falls Sie mit Granulat arbeiten, muss dies in die Erde eingearbeitet werden. (Auch hier gibt es BIO-Alternativen)
  • Nach dem Pikieren, Rankhilfe einsetzen.
  • Luftaustausch und Ventilation mag die Gurke sehr, denn eine gute Luftzirkulation helfen eine Infektion zu vermeiden.  Belüftungsintervalle von GoldControl helfen Ihnen dabei. 
  • Gurken sind genau wie Tomaten auch Starkzehrer. Düngen ist also unerlässlich! Beim Düngen muss die Erde feucht sein, dabei dürfen die Blätter nicht befeuchtet werden.
  • Achten Sie beim hydrophonischen Anbau um genügend Sauerstoff am Wurzelwerk, am Besten mithilfe einer Pumpe. Achten Sie hier auf den korrekten PH Wert und PPM Wert in Ihrem System.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 80 und 85% liegen.

⇒ Etwa 3 Wochen nach der Blüte können Sie mit der Ernte beginnen. Durch den Timer inkl. der SMS Funktion wissen Sie Bescheid, wann es soweit ist.

Römersalat

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Romana-Salat, Römischer Salat oder auch Lattich oder Bindesalat genannt, besteht hauptsächlich aus Wasser und hat sehr wenig Kalorien. Er beinhaltet allerdings mehr Mineralstoffe als Eisberg- oder Kopfsalat.

Römersalat ist nicht gehaltvoller als Kopf- oder Pflücksalat, sondern darüber hinaus auch stabiler und vielseitiger verwendbar.

Nährwerttabelle der Tomate (pro 100 Gramm)

Mineralstoffe (mg)

Natrium (Na)
8
Kalium (K)
250
Calcium (Ca)
33
Magnesium (Mg)
14
Phosphat (P)
30
Eisen (Fe)
0,97
Zink (Zn)
0,32

Vitamine

Beta-Carotin (mg)
5,32
Vitamin E (mg)
0,54
Vitamin B1 (mg)
0,072
Vitamin B2 (mg)
0,067
Vitamin B6 (mg)
0,074
Folat (µg)
140
Vitamin C (mg)
4

Lockere Erde, welche viel Wasser aufnimmt ist das A und O für den Anbau. Römersalat ist allerdings im Großen und Ganzen sehr unkompliziert und auch für den Innenanbau sehr geeignet, denn die Gewächse sind keine Starkzehrer.

Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:

  • Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:
  • Anzucht braucht nährstoffarmes Substrat.
  • Die Keimzeit beträgt 11 bis 14 Tage.
  • Eine Keimtemperatur über 16° Celsius wird keimhemmend.
  • (Achtung kein Dunkelkeimer, benötigt Helligkeit)
  • Samen und Substrat leicht feucht halten.
  • Gut feucht halten aber Staunässe vermeiden.
  • Beim Düngen muss die Erde feucht sein, dabei dürfen die Blätter nicht befeuchtet werden. Ebenso beim Gießen mag es der Salat gar nicht, wenn man Ihre Blätter befeuchtet.
  • Ab und zu etwas Kompost zur Düngung in die Erde einarbeiten.
  • Bei älteren Sorten die Blätter zusammen binden.
  • Den pH-Wert des Bodens bei 6,5 bis 7 halten.
  • Luftaustausch und Ventilation mag der Salat gerne, die Belüftungsintervalle von GoldControl helfen Dir dabei. 
  • Verwenden Sie am besten einen flüssigen biologischen Dünger. (Denn was Deine Pflanze isst, essen Sie letztendlich auch.)
  • Stickstoffüberdüngung und hohe Luftfeuchtigkeit wirken sich negativ aus.
  • Durch Senken der Luftfeuchtigkeit, werden Blattfeuchteperioden vermieden.

⇒ Etwa 4-5 Wochen nach der Aussaat kann mit der Ernte begonnen werden. Durch den Timer inkl. der SMS Funktion wissen Sie Bescheid, wann es soweit ist.

Tomate

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Die Tomate einfach und unkompliziert vom eigenen Saatgut zur ausgewachsenen Pflanze mithilfe von GOLD CONTROL gar kein Problem.

Sie besteht aus ca. 94% aus Wasser uns ist somit sehr kalorienarm. Die Frucht enthält allerdings unter anderem Vitamin C, Provitamin A, weist einige B-Vitamine auf und enthält zudem auch Vitamin E. Ein sehr großer Kalium Anteil im Mineralstoffanteil ist ebenso hervorhebenswert.

Ein Nachteil der Tomate ist ihr hoher Histamin-Anteil, welcher für viele Menschen in größeren Mengen problematisch sein kann.

Nährwerttabelle der Tomate (pro 100 Gramm) 

Mineralstoffe (mg)

Natrium (Na)
3
Kalium (K)
235
Calcium (Ca)
10
Magnesium (Mg)
10
Phosphat (P)
20
Eisen (Fe)
0,5
Zink (Zn)
0,2

Vitamine

Beta-Carotin (µg)
590
Vitamin E (mg)
0,8
Vitamin B1 (mg)
0,06
Vitamin B2 (mg)
0,04
Vitamin B6 (mg)
0,10
Folat (µg)
20
Vitamin C (mg)
20

Geeignet für den Innenanbau wären beispielsweise die Cherrytomaten da diese ein kompakteres Wachstum vorweisen. Zudem ist es von Vorteil, auf robuste Sorten wie die Wildtomaten, zurückzugreifen.

Lockere Erde, welche viel Wasser aufnimmt ist wichtig für den Anbau von Tomaten. Diese benötigen sehr viel Erde (min. 15l). Flüssigdünger bietet sich für den Innenanbau an, zusätzlich können die entfernten Geiztriebe als Dünger verwendet werden.

Wichtig für einen erfolgreichen Anbau:

  • Staunässe vermeiden.
  • Warmer, sonniger Standort 18 bis 25°C.
  • Verwenden Sie am besten einen flüssigen biologischen Dünger. (Denn was Ihre Pflanze zu sich nimmt, tun Sie mit dem anschließenden Verzehr letztlich auch.)
  • Falls Sie mit Granulat arbeiten, muss dies in die Erde eingearbeitet werden. (Auch hier gibt es Biologische-Alternativen)
  • Nach dem Pikieren eine Rankhilfe einsetzen und bei Bedarf immer wieder ausgeizen.
  • Luftaustausch und Ventilation mag die Tomate sehr, die Belüftungsintervalle von GoldControl helfen Ihnen dabei. 
  • Düngen ist unerlässlich! Beim Düngen muss die Erde feucht sein, dabei dürfen die Blätter nicht befeuchtet werden. Ebenso beim Gießen mag es die Tomate gar nicht, wenn man Ihre Blätter befeuchtet.
  • Achten Sie beim hydrophonischen Anbau um genügend Sauerstoff am Wurzelwerk (mithilfe einer Pumpe). Achten Sie ebeson auf den korrekten PH Wert und PPM Wert in Ihrem System.
  • Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 und 80% liegen, denn ist es zu feucht, verklumpen die Pollen und ist es zu trocken, reduziert sich die Keimfähigkeit der Pollen.

⇒ Etwa 6-8 Wochen nach der Aussaat können Sie mit der Ernte beginnen. Durch den Timer inkl. der SMS Funktion wissen Sie Bescheid, wann es soweit ist.